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Für die Bildung und Integration

September 21, 2008

Investition in die Bildung ist eine Investition in die Zukunft!

Frühkindliche Bildung: Eine wirkliche Chancengerechtigkeit kann nur dann bestehen, wenn sie schon für bei den Kleinsten ansetzt. Gerade in die frühkindlichen Bildung wird bislang zu wenig investiert. Deshalb möchte ich mich auch für ein bedarfsdeckendes Angebot an Kinderkrippenplätzen einsetzen.  Auch für ein kostenloses, letztes Kindergartenjahr möchte ich mich stark machen. Denn gerade dadurch lassen sich die Startchancen aller Kinder verbesser. Und nur so gelingt es Hürden abzubauen um diejenigen zu erreichen, die es am dringensten brauchen. Diese Forderung liegt mir auch deswegen am Herzen, weil dadurch ein wichtiger Beitrag zur Integration geleistet wird. Die Sprachförderung der Kinder kann hier durch ausgebildetes Personal betreut werden. Gerade für Einzelkinder ist der Umgang mit Kindern gleichen Alters wichtig.

Grundschule: Die wichtigste Forderung ist für mich eine längere gemeinsame Schulzeit von der ersten, bis zur sechsten Klasse. Die Trennung nach der vierten Klasse ist für viele Kinder zu früh! Für Kinder, welche sich erst etwas später entwickeln, wird durch diese frühe Trennung unnötig der Weg erschwert. Dies gewinnt an Brisanz, wenn man bedenkt, dass kein anderes Bildungssystem in Deutschland nach oben so undurchlässig ist, wie das bayerische. Ein Beispiel hierfür ist, dass ein Kind durch den Wechsel von der Hauptschule auf das Gymnasium nach der fünften Klasse ein Jahr verliert. Denn es muss die fünfte Klasse auf jeden Fall wiederholen. Dies könnte vermieden werden!

Flexible Betreuungsangebote: Betreuungsangebote müssesn für Kinder jeden Alters bestehen. Dabei muss das Angebot vielfältig und flexibel sein. Das bezieht sich vor allem auf den Bedarf nach Nachmittagsgruppen in Kinderkrippen und Kindergärten. Aber auch der Ausbau der Ganztagesschulen muss vorangetrieben werden. Dabei ist es mir aber wichtig zu betonen, dass ich mich gegen einen Zwang zur Betreuung einsetzen möchte. Jeder Familie muss es freistehen, ihr Kind zu Hause zu betreuen, oder ein staatliches oder privates Angebot zu nutzen. Aufgabe der Freistaates muss es jedoch sein, diese flächendeckende Angebot herzustellen!

G8: Das Herzstück des G8 sind die Intensivierungsstunden! Nur durch sie lies es sich rechtfertigen, die Schulzeit zu verkürzen und dabei nicht an Qualität zu verlieren. Doch leider ist der Erhalt dieser Stunden nicht sichergestellt. Hierfür möchte ich mich aber einsetzen! Denn sie leisten auch einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit des Schulsystems. Der immense Bedarf an Nachhilfestunden muss durch sie gemindert werden.

Hochschulen: Als Studentin an einer bayerischen Hochschule, kann ich den momentanen Zustand beurteilen. Trotz der Erhebung der Studienbeiträge, werden in vielen Fächern zu wenige Seminare und Vorlesungen angeboten. Oft sind diese überfüllt. Dieser Mangel an Studienplätzen und Professoren wird sich besonders denn verschärfen, wenn 2011 der doppelte Studienjahrgang (durch die Einführung des G8) auf die Hochschulen zukommt. Hierfür gibt es bislang kein schlüssiges Konzept. Doch die Hochschulen und damit auch die Studenten brauchen eine Planungssicherheit darüber hinaus. Denn nur so können sie Qualität gewährleisten. Da die Universitäten am besten über den Bedarf an den einzelnen Fakultäten urteilen können, möchte ich mich für eine größtmögliche Autonomie in personeller, inhaltlicher, organisatorischer und finanzieller Hinsicht einsetzen.  Außerdem möchte ich mich dafür einsetzen, dass Studienbeiträge nur noch nachgelagert gezahlt werden müssen. Dazu bedarf es eines Konzeptes, welches den Studenten Planungssicherheit gewährleistet. Auch zusätzliche Stipendien sollten hier eingebunden werden.

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